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Infrastrukturprobleme in Hessen beseitigen

Beschlossen am 17.10.2017 auf unserer Kreismitgliederversammlung in Friedberg:

Infrastrukturprobleme in Hessen beseitigen

Die jungen Liberalen der Wetterau fordern eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation in Mittelhessen. Hierfür müssen der ÖPNV deutlich ausgebaut und die Straßen entlastet werden, wodurch die Pendelzeiten verkürzt werden, die ökologische Bilanz verbessert und das Einzugsgebiet Rhein-Main vergrößert und somit die Wohnraumsituation in und um Frankfurt am Main verbessert wird.

Konkret fordern wir:

Baldige Realisierung der Regionaltangenten West und Ost, womit viele Arbeitsplätze in und um Frankfurt aus deutlich mehr Orten des Frankfurter Umlandes mit kurzer Fahrzeit erreichbar sind. Insbesondere wird die Nutzung des ÖPNV für viele Pendler hierdurch erheblich attraktiver.

Weitere Vereinfachungen und Verbesserungen des Nahverkehrsnetzes Frankfurt (Pläne existieren zu genüge). Hierfür sind die benötigten finanziellen Mittel bereitzustellen. Da die Verbesserung des ÖPNV auch der Entlastung der Straße und dem allgemeinen Standortvorteil dient, muss eine bessere, häufigere, schnellere und pünktlichere Anbindung möglichst vieler Gebiete in und um Frankfurt an den ÖPNV eine höhere Priorität als die kurzfristige Wirtschaftlichkeit des Ausbaus haben.

Zügiger Start des achtstreifigen Ausbaus der A3 und A5 in der gesamten Metropolregion Frankfurt (A3 zehnstreifig zwischen Frankfurter Kreuz und Offenbacher Kreuz).

Anbindung des Vogelsbergkreises an Frankfurt durch direkte Verbindungen über Regionalzüge. Insbesondere muss der nächste Regionalbahnhof mit Direktverbindung nach Frankfurt mit dem Auto, dem Bus oder der Bahn in 20 Minuten erreichbar sein. Wir fordern in diesem Zusammenhang eine starke Unterstützung von Park und Rail.

Insgesamt muss die Nutzung des ÖPNV ohne Zwang für möglichst viele Pendler zur attraktivsten Option werden. Hierdurch werden auch Wohnräume an die Metropolregion Frankfurt angeschlossen, die nicht ausreichend an das Bahnnetz angeschlossen werden können, da das Pendeln mit dem Auto durch die entlasteten Straßen besser funktionieren würde. Allgemein ist eine gute Infrastruktur- und Wohnraumsituation ein gutes Standortargument für den Wirtschafts- und Universitätsstandort Hessen.